Wildkamera

Fund bei Windbergen

 

Am 19.11.2014 habe ich in einem Wald bei Windbergen in Dithmarschen ca. 20 Hühnereier gefunden, die offensichtlich ausgelegt und von Tieren gefressen worden sind. Die Schalen lagen noch auf dem Boden. Da ich im selben Gemeindebereich schon 2013 drei tote Bussarde gefunden habe (Entfernung Luftlinie 4,5 km), die nachweislich vergiftet worden sind, hatte ich auch in diesem Fall sofort den Verdacht, dass auch hier Tiere vergiftet werden sollten. Die Eier wurden zur Untersuchung sichergestellt.

 

Dieser Bereich wird / wurde mit einer Wildkamera kontrolliert. Dieses habe ich bei der Polizei und der Datenschutzzentrale zur Anzeige gebracht, da es keine Hinweisschilder gibt, die auf die Kamera hinweisen. Ca. 3 m davon entfernt wurden 2 Tonrohre hochkant aufgestellt. In einem befand sich ein totes Tier in der Größe eines Hasen, das von unten in das Rohr „gepresst“ worden ist und durch seinen Geruch vermutlich auch Tiere anlocken soll.

 

Ca. 40 m davon entfernt befindet sich ein Verschlag aus Paletten, unter dem sich etliche tote Tiere befinden. Ich vermute, dass auch dadurch Tiere (Greifvögel, Füchse, …) angelockt werden sollen. In diesem Bereich haben früher Bussarde und Habichte gebrütet, diese sind aber nach Aussage eines Ornithologen seit einigen Jahren verschwunden. Das bestärkt mich in meinen Vermutungen, dass hier schon seit längerer Zeit Greifvögel mit Gift getötet werden.

 

Hier nun einige Bilder vom Fundort bei Windbergen:

 

 

Wildkamera (auf ausgelegte Eier gerichtet)

 

Ausgelegte Eier (Verdacht auf Vergiftung)

 

ausgelegte tote Tiere unter einem Verschlag aus Paletten

 

Totes Tier in einem Tonrohr

 

 

 

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